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Aufbau von Kontaktsteckhülsen
Die Kontaktsteckhülse (KS) dient der leichten Austauschbarkeit von Kontaktstiften bei der Wartung der Prüfadapter. Der Austausch kann schnell und ohne Verdrahtungsarbeiten durchgeführt werden. Hierzu dienen seitlich angesetzte Sickstellen. Dabei gilt es zu beachten, dass die Sickpunkte ihre optimale Funktion erst nach Einsetzen der Hülse in die Bohrung erlangen. Dies schließt eine Vormontage der GKS aus.

 

 

 

Eine Besonderheit an INGUN-Kontaktsteckhülsen der neuesten Generation ist das sogenannte „INGUN-Profil“. Dabei handelt es sich um eine Längsprägung (drei- oder vierfach), direkt unterhalb des Kragens der Kontaktsteckhülse.

 

Das Profil übernimmt folgende Aufgaben:

  • gleicht Bohrlochschwankungen aus
  • bewirkt eine gleichmäßige Einpresskraft der Hülse in die Bohrung
  • ermöglicht eine Selbstzentrierung der Kontaktsteckhülse, wodurch eine Schrägstellung vermieden wird
  • führt und zentriert den Kontaktstift
  • reduziert die Beeinflussung der Haltekraft des GKS durch die Montagebohrung

 

   

Kombiniert wird das „INGUN-Profil“ in der Regel mit der „INGUN-Wendelsicke“, einer „4-Punkt Sicke“, welche am unteren Ende der Kontaktsteckhülse spiralförmig, auf 360° verteilt, angebracht ist.

Diese Art der Haltesicke sorgt für:

  • kleine und gleichmäßige Steckkräfte
  • gleichmäßige Abzugskräfte des Kontaktstifts
  • hohe Flexibilität und Elastizität der Sickpunkte zur Erhöhung möglicher Steckzyklen der Kontaktstifte

Diese ausgezeichneten Einpress- und Haltebedingungen entstehen dadurch, dass bei der stufenweisen Erreichung der verschiedenen Halteebenen die Sicken nur gering plastisch verformt werden und sich die endgültige Haltekraft des Kontaktstiftes erst dann einstellt, wenn die letzte Sicke erreicht ist.